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Kunde

SIMA Investment AG

Jahr

2025

Deliverables

System Development
Software Development
Mechanical Development

Storch2 elektrischer Traktor für die Landwirschaft im Gemüsebau

Elektrische Landwirtschaft, die überzeugt: Der Storch2 zeigt, dass moderne Landwirtschaft auch elektrisch funktionieren kann. Bodenschonend, effizient, benutzerfreundlich und mit deutlich geringeren Betriebskosten.

Elektrifizierung um höchste Ansprüche zu erfüllen

Landwirtschaftliche Maschinen müssen viel leisten: hohe Verfügbarkeit, starke Antriebe und lange Betriebszeiten sind unerlässlich. Genau dies erfüllt der Storch2 auch als elektrisches Gerät.

Durch die sehr niedrige Fahrgeschwindigkeit im Gemüseanbau kann ein batterieelektrisches Gerät wie der Storch2 seine Vorteile voll ausspielen. Er arbeitet rund dreimal effizienter als ein vergleichbares Dieselgerät – bei gleichzeitig leiserem und emissionsfreiem Betrieb.

Der Direktantrieb über Radnabenmotoren und deren intelligente Steuerung sorgt dafür, dass der Storch2 auch in anspruchsvollerem Gelände kraftvoll und gleichzeitig besonders schonend unterwegs ist. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag gegen Bodenverdichtung – eine Hauptursache für jährlich sinkende Erträge von rund 1 % beim Einsatz schwerer Traktoren.

Beitrag von Durot Electric

Durch die vollständige Mitentwicklung des mechanischen und elektrischen Systems sowie den Aufbau des Prototyps in der eigenen Werkstatt hat Durot Electric den Grundstein für den erfolgreichen Projektverlauf gelegt.

Die selbst entwickelte Steuerungssoftware wurde vom Kunden intensiv im Feld getestet – mit klar positivem Resultat: Sie wurde als deutliche Verbesserung gegenüber der Vorgängerversion bewertet, insbesondere hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit und Funktionsumfang.

Begleitet durch weitere Feldversuche und den engen Austausch mit Testkunden konnte zudem die Einsatzfähigkeit des Storch2 sowie dessen erhebliche Energieeinsparung eindrucksvoll nachgewiesen werden.

Prototyp Storch2: ein elektrisches Arbeitsgerät für den Gemüseanbau
Prototyp Storch2: ein elektrisches Arbeitsgerät für den Gemüseanbau

Prototyp Storch2: ein elektrisches Arbeitsgerät für den Gemüseanbau

Fortschritt durch modernste Technologien

Der Storch2 setzt neue Massstäbe: Durch seinen komplett neu entwickelten mechanischen Aufbau hat der Fahrer jetzt freien Sichtkontakt zum Arbeitsgerät – für präziseres Arbeiten und maximale Kontrolle. Gleichzeitig ermöglicht der zusätzliche Leistungsantrieb auch energieintensivere Anwendungen, ohne Einbussen bei Effizienz oder Bedienkomfort.

Intelligente Sensorik für präzisere Arbeitsergebnisse

Die erweiterten Sensoren in Hub- und Lenksystem schaffen die Basis für eine Teilautomatisierung zentraler Arbeitsvorgänge. Resultat: wiederholgenaue, präzise Prozesse und eine deutlich anwenderfreundlichere Bedienung, selbst unter anspruchsvollen Bedingungen.

Projektfinanzierung

Starke Unterstützung durch einen visionären Investor

Ein wesentlicher Teil dieses Projekts wurde durch den Investor Marco Sieber, SIMA Investment AG aus Horw, ermöglicht. Als überzeugter Befürworter nachhaltiger E‑Mobilität erkannte er früh das Potenzial unseres Ansatzes und unterstützte die Vision eines emissionsfreien, effizienten Arbeitsgeräts für den Agrarsektor von Beginn an. Dank seines Pioniergeists und seines Vertrauens in innovative Technologien konnte dieses Projekt die entscheidenden Schritte von der Idee zur erfolgreichen Entwicklung machen.

Fördergelder des Bundes

Ergänzend wurde das Projekt vom Bundesamt für Energie (BFE) mit knapp 0,5 Mio. CHF gefördert. Die Unterstützung erfolgt im Rahmen einer experimentellen Entwicklung eines innovativen Geräteträgers mit elektrischem Antrieb. Ziel war es, durch praxisnahe Forschung neue Technologien für eine pestizidfreie und CO₂‑freie Biolandwirtschaft zu entwickeln und in realen Einsatzbedingungen zu erproben.
Die geförderte Projektlaufzeit von März 2022 bis Februar 2026 ermöglicht es, nachhaltige Lösungen marktnah weiterzuentwickeln und deren Potenzial für den landwirtschaftlichen Alltag aufzuzeigen.

Das Projekt wird im Detail auf der Projektseite von ARAMIS, der Forschungsdatenbank der Bundesverwaltung, beschrieben.